Fizz... unser Turm-Hochleister (1. Platz DHV Online Contest Turmklasse 2015 + 2016)

Mit dem Fizz streben wir auf den Spitzenplatz der Turm-Hochleister. Der Fizz setzt neue Maßstäbe, sowohl bei der Thermikleistung als auch im schnelleren Gleitflug und beim Streckenfliegen. Ab 2017 ist mit dem Fizz SE (SE = special edition = Sonderedition) ein Modell mit weiter verfeinerter Abstimmung und besonders hochwertiger Ausstattung erhältlich (siehe unten). Die Verbesserungen bei der Abstimmung von Gestell und Segel kommen natürlich auch in der Grundausstattung des Fizz 2017 zur Anwendung.

Die meisten Piloten bevorzugen heute leichte, unkomplizierte, aber leistungsstarke Fluggeräte. Sie fühlen sich mit schweren turmlosen Hochleistungsdrachen überfordert und verlieren den Spaß am Drachenfliegen! Zudem steht der Preis dieser aufwändigen Bauweise in keinem vernünftigen Verhältnis zum Leistungsgewinn. Aus diesem Grund hatten wir 2006 den Kite als leistungsfähiges Turmgerät entwickelt, das viele Piloten durch sein leichtes Handling und seine sehr guten Thermikeigenschaften begeistert. Der Fizz setzt diesen Weg mit einer weiteren Verbesserung der Flugleistung im gesamten Geschwindigkeitsbereich fort, besonders aber bei höheren Geschwindigkeiten.

Der „Motor“ eines jeden Hängegleiters ist das Segel. Mit formstabilen, teuren Segeltüchern wurde eine neue Tragfläche mit einem flachen Profil geschaffen, die exakt auf die Flexibilität der Flügelrohre abgestimmt wurde. Am Segelende sitzen Segelendkappen (Winglets). Die Fläche ist im Kielbereich schlanker als beim Kite und hat 90% Doppelsegel. Die Flügelrohre sind in der Halbspannweite steifer. Beim übrigen Gestell und den Stahlseilen konnten wir uns auf sichere und bewährte Bauteile verlassen. Alles ist leicht und einfach zu kontrollieren, Beschädigungen preiswert zu reparieren.

Nach zahlreichen ausgelieferten Fizz können wir Bilanz ziehen. Unser Maßstab sind dabei – wie immer – die zahlreichen Rückmeldungen, die wir von unseren Kunden bekommen haben – dafür an dieser Stelle noch einmal herzlichen Dank! Diese findet ihr ganz unten auf dieser Seite.

Wir können ohne Übertreibung sagen, dass das Feedback unserer Kunden uneingeschränkt positiv ist. Das ist umso erfreulicher, als es von ganz unterschiedlichen Piloten kommt. Unter den Fizz-Piloten sind junge „Aufsteiger“, die ihren ersten Hochleister fliegen, erfahrene Thermik- und Streckenflieger (und -fliegerinnen!) sowie „alte Adler“ jenseits der Pensionsgrenze. Hervorgehoben werden die präzise Rückmeldung über die umgebende Luft, die gutmütigen Abrisseigenschaften, die Spurtreue, das ausgewogene, koordinierte Kurvenhandling und die äußerst angenehmen Landeeigenschaften. Das macht den Fizz auch für Intermediate Piloten interessant, die Höchstleistung erleben wollen, ohne überfordert zu sein. Optional könnt ihr auch die Finne dazu bestellen für stabilen und spurtreuen Schnellflug (auch im Windenschlepp).

Was die Flugleistung angeht, ist uns natürlich bewusst, dass vieles vom Piloten abhängt. Dennoch: Alle Berichte stimmen darin überein, dass der Fizz extrem gut steigt. Ob in schwächster Thermik oder in ruppiger Luft – der Fizz macht es dem Piloten leicht, das Beste aus den Bedingungen herauszuholen. Geringstes Sinken und gute Steigleistung, gepaart mit feinfühlig-koordiniertem Handling, entscheiden nicht selten über Obenbleiben oder Absaufen - und wir hören immer wieder, dass die Fizz-Piloten „oben geblieben“ sind! Beim Gleiten gegen den Wind kommt es häufig zu wing-to-wing-Vergleichen, auch mit turmlosen Hochleistern. Und dabei hat es auf beiden Seiten schon einiges Erstaunen gegeben, wie dicht der Fizz an der Gleitleistung dieser teuren Geräte „dran“ ist. Es gibt für uns keinen Zweifel, dass der Fizz auch hinsichtlich der Flugleistung zur absoluten Spitze der Turmgeräte zählt, und das bei einfacher, robuster, praxistauglicher Konstruktion ohne tragende Teile aus Carbon- oder Glasfaser.

Mit dem Fizz ist unser Top-Modell entstanden. Wir sind davon überzeugt, dass der Fizz genau den heutigen „Geschmack“ der anspruchsvollen Genuss- und Streckenflieger trifft:

  • beste Thermikeigenschaften und Steigleistungen
  • sehr gute Gleitzahl gegen den Wind oder im Schnellflug
  • einfache Start- und Landeeigenschaften
  • mustergeprüfte Sicherheit nach DHV-Lufttüchtigkeits-Anforderungen
  • bautek-Instandhaltungs- und Reparaturservice

Die Besonderheiten des Fizz:

  • Obersegel aus hochwertigem Aramit Laminat (Technora Black)
  • 90% Doppelsegel Dacron in Wunschfarben
  • flaches Segelprofil mit 24 Ober- und 6 Untersegellatten
  • schlanker Flächengrundriss mit 14,1 qm Flächeninhalt
  • großer VG Weg bei 18-facher Untersetzung für leichte Bedienung
  • radiale Flügelenden mit GFK Segel-Endkappen im Haifischflossen-Design
  • Federgedämpfte seitliche Unterriggs
  • optional profilierte Alu-Speedbar mit teilbaren Rädern (gegen Aufpreis)
  • optional Finne (gegen Aufpreis)
  • optional schwarze Kiel-, Turm- und Trapezrohre (gegen Aufpreis)

Upgrade 2014/15:

  • CNC-gefräste Trapezecken
  • Steifere Segellatten für bessere Leistung und bessere Pitchstabilität
  • Profilierte Alu-Speedbar mit angepassten, widerstandsarmen Basisrädern oder CFK-Kufen (optional)
  • Aerodynamisch verbesserte Nasenverkleidung
  • GFK-Wingtips mit verbesserter Form (jetzt serienmäßig!)
  • Fortsetzung des Farbdesigns auf den Wingtips (optional)

Fizz SE 2017 - unser Spitzenmodell

Unser Topmodell Fizz SE ist das Ergebnis einer stetigen Modellpflege. Ein transparentes, leichtes Untersegel aus ODL, extrasteife 10mm-CFK-Segellatten und ein nochmals verbessertes Feintuning von Gestell und Segel ergeben mehr Flugruhe, noch angenehmeres Kurvenhandling und eine weiter verbesserte Gleitleistung.

Dank vieler raffinierter Konstruktionsdetails lässt sich das Gerät vorbildlich einfach und ohne Kraftaufwand auf- und abbauen.

Serienmäßige Ausstattung Fizz SE:

  • Ober-/Untersegel aus hochwertigem Aramit Laminat (Technora Black)
  • farbige Segellattentaschen
  • extrasteife 10mm-CFK-Segellatten (Ober- und Untersegel)
  • Carbon-Einschub Anströmkante (Mitte)
  • profilierte Alu-Speedbar mit gefrästen aerodynamischen Eckelementen
  • colorierte Segelendkappen im Haifischflossen-Design
  • auf Wunsch mit Finne und teilbaren Rädern

Das Gestell und die Stahlseile

Auch der Fizz hat das klassische und bewährte Drachengestell mit Turm, aber keine Pitchleinen, sondern im Doppelsegel integrierte Schränkungsanschläge (Sprogs). Mit ganz loser VG sind die seitlichen Unterriggs fast stramm und federgedämpft, d.h. bei plötzlichen Ent- und Belastungen in Turbulenzen wirken die Stahlfedern an den Unterriggs wie Stoßdämpfer, vermindern die Lastspitzen und erhöhen den Flugkomfort. Der Fizz ist auf 4,1 m kurz zu packen und wiegt 31,5 kg. Das etwas höhere Gewicht resultiert aus steiferen Flügelrohren und dem großen Zuladungsbereich von 118 kg = 148,5 kg maximale Abflugmasse. Der Fizz eignet sich also auch für alle gängigen Motorsysteme oder Elektro-Aufstiegshilfen.

Alle Flügelrohre sind aus 50-52 mm, die Querrohre aus 60-62 mm und das Kielrohr aus 50-48 mm Alurohr der Legierung 7075 mit 0,9 mm Wandstärke gefertigt. Der Turm und die Trapezrohre bestehen aus dem sehr widerstandsarmen bautek-Profilrohr. Das Rohr ist zwar etwas schwerer als herkömmliche Trapezrohre, es ist aber auch stabiler und verbiegt sich nicht so schnell bei leichten Crashs. Auf Wunsch könnt ihr Kiel-, Turm- und Trapezrohre auch in schwarz bestellen (Aufpreis 150,-€).

Die Pilotenaufhängung ist am Turm befestigt. Die Edelstahlseile sind glatt und unplastifiziert, um den Widerstand gering zu halten. Die seitlichen Unterriggs und das Oberrigg sind aus 2,5 mm Stahlseilen gefertigt, um Festigkeitsreserven zu haben.

Der Fizz kann optional mit einer profiliertern Alu-Speedbar, die auch die Montage von teilbaren Basisrädern erlaubt, ausgerüstet werden. Neue CNC-gefräste Trapezecken runden die hochwertige Ausstattung ab.

Das Segel

Auch das Fizz-Segel hat radiale Flächenenden, also keine Randbögen. Das erlaubt nicht nur einen kraftschonenden Auf- und Abbau, sondern gewährleistet auch verschleißfeste Flächenenden, die bis zum Flächenende nur gerollt, und nicht geknickt werden müssen. Als Segelabschluss werden rechts und links Segelendkappen (Wingtips) angeklettet. Inzwischen ist eine verbesserte Wingtip-Ausführung aus GFK serienmäßig. Das Hauptsegel ist ein Vollmylarsegel aus transparentem ODL-Laminat. Die Anströmkante kann aus PX 10 oder ODL gewählt werden. Das Doppelsegel besteht aus 180 g schwerem Polyestertuch in den handelsüblichen Farben.

Der Start

Der Fizz liegt neutral auf der Schulter, und ist beim Starten leicht zu führen. Durch das integrierte Federsystem sind die seitlichen Unterriggs auch mit loser VG fast stramm, so dass die Ausrichtung des Gerätes beim Starten keine Probleme bereitet. Wer ganz stramme Unterriggs beim Start wünscht, kann mit ca. 1 m gespannter VG starten.

Der Flug

Der Fizz besitzt eine sehr wirksame variable Geometrie (VG), mit der sich die Segelspannung im Flug erhöhen lässt. Mit loser VG hat der Flügel eine größere Verwindung, neutrale Kurveneigenschaften und ein sehr leichtes Handling. Es ist deshalb empfehlenswert, den Erstflug mit halb gespannter VG zu beginnen, um das Gerät anfangs nicht zu übersteuern. Auch mit voll gespannter VG bleibt der Fizz noch um die Hochachse steuerbar. In dieser Einstellung hat das Gerät wenig Verwindung und seine beste Gleitleistung. Der Fizz sollte vorzugsweise mit kurzen Impulsen gesteuert werden, insbesondere beim Winden- oder UL-Schlepp, also bei höheren Geschwindigkeiten. Um die Richtungsstabilität (insbes. beim Winden- oder UL-Schlepp) weiter zu erhöhen, kann am Kiel eine Finne montiert werden. Die Strömung reißt weich und gut kontrollierbar ab, so dass in der Thermik sehr langsam im Bereich der besten Sinkleistung geflogen werden kann.

Die Landung

Der Fizz landet sich einfach. Er fliegt zwar sehr lange aus, insbesondere, wenn man ihn vorher beschleunigt hat, kann aber dann sehr langsam ausgeflogen werden und zieht beim Rausdrücken von alleine die Nase hoch, vergrößert den Anstellwinkel und erhöht den Widerstand, so dass Standlandungen schon bei geringem Gegenwind die Regel sind.

Der bautek-Service

Wir haben unseren guten Ruf im Servicebereich über 30 Jahre erarbeitet. Mit einem kompetenten und zuverlässigen Team sind wir in der Lage, alle Reparaturen und Nachprüfungen schnell und preiswert durchzuführen.

Technische Daten

  • Gerätemuster: Fizz
  • Geräteklasse: DHV 3
  • Segelfläche: 14,1 qm
  • Spannweite: 10,41 m
  • Nasenwinkel: 130°
  • Streckung: 7.7
  • Doppelsegel: 90%
  • Packmaß: lang 5,70 m; kurz 4,10 m
  • Lattenzahl: 24 im Obersegel, 6 im Doppelsegel
  • Stallgeschwindigkeit: ca. 25 km/h
  • maximal zulässige Geschwindigkeit: 90 km/h
  • min. Sinken bei: ca. 31 km/h
  • max. Gleiten bei: ca. 45 km/h
  • zulässiges Startmasse: min. 91,5 kg/ max. 149 kg
  • Zuladung: min. 60 kg/ max. 118 kg
  • Gerätegewicht ohne Packsack: 31,5 kg
 

Preis Fizz: € 6.650,- inkl. 19 % MwSt. (Grundausstattung)

Preis Fizz SE: € 8.330,- inkl. 19% MwSt. (Grundausstattung)


Download: Betriebsanweisung (1,6 MB)

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Pilotenmeinungen:


Bruno Juch aus der Schweiz schreibt uns am 26.4.2018:

"Hallo Harald,

als erstes muss ich Dir sagen, den Fizz SE bekommst Du von mir nicht mehr zurück. Habe zuerst 3 kleine Übungsflüge gemacht und jetzt am Wochenende bei perfektem Flugwetter 2 schöne Streckenflüge. Einmal 120 km und am Sonntag 161 km. Ich brauche schon noch ein paar Flüge um das Potential des Fizz richtig auszuschöpfen, weil man ihn doch sehr fein fliegen kann, muss, sollte. So kann man viel Kraft sparen. Das positivste am Fizz SE ist für mich sicher, dass er immer genau das macht, was ich will. Perfekt! Beim Start, dem Flug, der Landung immer ein sicheres Gefühl. Was mich auch sehr überzeugt hat, ist die Spurtreue bei gezogener VG obwohl ich ohne Finne geflogen bin. Und wenn er trotzdem einmal etwas aus der Richtung kommt, kann man ihn sehr leicht korrigieren. Auch das Thermikfliegen ist wirklich sehr entspannt weil man den Fizz in den Kurven nicht stützen muss und er keinerlei Tendenz hat einzufressen. Da habt Ihr wirklich ein ideales Gerät für den genussvollen Streckenflieger gebaut. Das Gerät ist auch wirklich top verarbeitet, Also Harald nochmals vielen Dank für das tolle Gerät, ich bin sehr zufrieden damit!

Viele Grüße aus der Schweiz, Bruno"

Jürgen Bummer wechselt auch zum Fizz SE. Hier sein ausführlicher Bericht (Feb. 2018):

Eigentlich wollte ich ihn nur mal Probefliegen weil er so gut aussieht, hatte aber keine ernsten Absichten.

Doch manchmal erwischt es einen schneller als man denkt.

Aber vorab eine kurze Erklärung.

Ich fliege schon seit 2002 Starrflügel und das bis 2006 auch mit einigen Erfolgen in Wettbewerben.

(Anmerkung von bautek: Jürgen Bummer war 2006 Mitglied der Deutschen Nationalmannschaft

 bei der WM der Starren in Florida/ USA) 

Nach einem Unfall 2016, bei dem ich mehr Schäden hatte als mein Atos, flog ich zum Wiedereinstieg erstmal Einfachsegler, was aber nach kurzer Zeit trotz sehr entspannter Landeeinteilung und Landung einfach kein zufriedenstellendes Fluggefühl ergab.

Da ich in den Fluggebieten um Trier zuhause bin, war mir der Fizz SE mit seinem fast komplett durchsichtigen Technora Segel natürlich schon aufgefallen.

Ersten Angeboten, mal Probe zu fliegen, stand ich noch etwas skeptisch gegenüber.

Diejenigen, die schon mal nach jahrelangem Starrflügeln, auf einen Flexi umgestiegen sind, werden wissen warum.

Ich war mir einfach nicht sicher, ob die paar Flugstunden auf meinem eher zähen Einfachsegler, der doch sehr stabil geradeaus flog, ausreichten.

Aber die Neugier und die Finne, die optional montiert werden kann, überzeugten mich schließlich.

Der erste Flug war leider nur ein verzögerter Abgleiter, aber ich hatte Blut geleckt. Obwohl natürlich ein Riesenunterschied zu meinem Einfachsegler, kam ich sofort überraschend gut zurecht und hatte keine Probleme, hangnah zu fliegen. Es ist auch keiner nach mir oben geblieben.

Nach 2 weiteren Abgleitern kam endlich der Tag an dem es in Neumagen passte.

Nach dem Start sofort leichtes Steigen und ein Stück rechts kurbelten ein Laminar Z9 und ein VQ.

Der Z9 hat mir nach ein paar Kreisen sehr fair Platz gemacht und etwas später war ich auch über dem VQ. Lag vielleicht auch an der Tagesform des VQ Piloten.

Aber es waren ja noch mehr Starre in der Luft. 2 neue VRS, ein älterer VR und ein Atos V. Alle vor mir gestartet und deutlich über mir.

Das Steigen war sehr schwach und großflächig und als alter Atos Pilot rechnete ich nicht damit, bei diesen Bedingungen an die Starren ranzukommen, aber egal ich wollte ja einfach den Flug geniessen und fühlen, ob der Vogel so schön fliegt wie er aussieht.

Kurz zusammengefasst. Er tut es!

Das Handling ist genau wie ich es mir vorstelle, wendig aber nicht überhandlich und vor allem sehr homogen und gutmütig. Man kann den Fizz SE sehr langsam fliegen. Er zeigt einem jedes Bläschen oder Blubbern schön an, ohne gleich aus der Richtung zu gehen.

Nachdem ich so eine zeitlang getestet habe wie er mit verschiedenen VG Stellungen auf die schwachen Bläschen reagiert ( mit voller VG wird er natürlich zäher und der Bügeldruck geringer, aber mit etwas Kraft problemlos steuerbar) kommt ein echter „Hammerbart“  mit bis zu 1m/s Steigen.

Da der Bart nicht sehr eng ist, lasse ich die VG 1/3 gespannt und kreise den Fizz mit ca. 20° Schräglage. Er liegt schön in der Thermik und lässt sich mit wenig Aufwand nachzentrieren.

Nach einigen Kreisen sehe ich knapp über mir ein paar Schatten. Ich bin bei den Starren angekommen. Wir sind noch etwas unter der Basis, die mit ca. 350m über Start nicht wirklich hoch ist, aber es ist Mitte Januar.

Die nächste halbe Stunde fliege ich mit den Starren, alle anderen Flexis sind mindestens 100 m tiefer. Im Gleiten sind die Unterschiede zu den Starren überraschend gering.

Der VR Pilot ist allerdings mit der Klappe in Thermikstellung unterwegs und wir fliegen nicht schnell.

Schnellflug teste ich natürlich auch noch, denn da haben die Starrflügelpiloten beim Umstieg auf Flexi immer die größten Probleme. Hatte ich auch, als ich 2007 parallel Laminar Z8 flog.

Dank Finne und ruhiger Luft klappt es super. 2 Ansätze zum Aufschaukeln beruhigen sich von selbst obwohl ich den Bügel gezogen halte. Natürlich kann ich dann nicht umhin, noch ein paar leichte Wingover zu fliegen.. Ein bißchen Spaß muss sein...

Bei der Landung verzeiht der Fizz einiges.

Natürlich kann man keine Landeeinteilung wie mit einem Einfachsegler fliegen, Leistung hat eben seinen Preis.

Ich habe bis jetzt jedesmal etwas zu früh gedrückt (Nullwind) weil ich immer dachte, so langsam kann er doch gar nicht Fliegen. Aber er kann es. Natürlich habe ich den Bügel nicht sauber gedrückt gehalten, was normalerweise mit Hinterherrennen und dann doch auf die Nase gehen endet.

Da er keine Tendenz hat, auf die Nase zu gehen, waren 3 schnelle Schritte ausreichend, um die Situation zu klären.

Selbst nach diesem Flug konnte ich noch wiederstehen und habe mir sogar ein paar gebrauchte Teile gekauft um meinen Atos zu reparieren.

Allerdings war ich neugierig, wie sich der Fizz bei stärkeren Bedingungen fliegt.

Beim 2. längeren Flug in Serrig ging es unten raus sehr schwach, eng und ungleichmässig. Mit komplett offener VG ist der Fizz trotz Finne ausreichend wendig, um schnell nachzentrieren zu können und dadurch, dass er langsam und flach eng dreht, bin ich als einziger hochgekommen.

Bei 200m über Start hat die Thermik dann gezündet und es kamen für Februar beachtliche Spitzen von 3 m/s. Integriert hatte ich über die nächsten 600 Höhenmeter immerhin gut 1m/s.

Bei 850m über Start war Schluss und da es massiv abschattete und schon 16:30 Uhr war, nutzte ich die Höhe zu einem langen Gleitflug.

Die Luft war nicht komplett ruhig, aber für einen Flexi, noch dazu mit Turm, geht er richtig gut. 

Bei der Landung ist er mir dann tatsächlich sanft auf die Nase gekippt.

Könnte allerdings daran liegen, daß es mir in der matschigen Landewiese beim 2.Schritt den rechten Schuh ausgezogen hat.

Tja und jetzt ist genau das passiert, was nicht geplant war. Ich habe den Fizz SE gekauft und bin heiß auf die nächsten Flüge.

Jeden, der den schönen Flügel nur mal so aus Spaß Probefliegen will, kann ich nur warnen.

Aus Spaß wird schneller Ernst als man denkt.

Wünsche allen Lesern eine tolle, unfallfreie Saison 2018.

Jürgen Bummer



Auch Wolfgang Sauter ist begeistert (13.9.2017):

Leider hatte ich verletzungsbedingt erst letzten Freitag die Möglichkeit den FIZZ 2 Stunden lang am Stück zu fliegen.
Vor meinem Urlaub konnte ich neben 3 Starts und Landungen am Übungshang noch 2 Abgleiter an unserem Hausberg absolvieren und hatte somit den ersten Begeisterungsschub bereits hinter mir.
Am Freitag jedoch, hat mir der FIZZ ein Grinsen ins Gesicht gezaubert, welches selbst mit den folgenden Landebieren kaum wegzubekommen war.
Der FIZZ hat mich bei diesem ersten Flug sowohl durch sein schönes Bautek-Startverhalten, seine sehr gute Kontrollierbarkeit trotz brisanten Mischung aus Starkwind und ruppiger Thermik, seine überzeugende Leistung und das angenehme Landeverhalten überzeugt.
Der FIZZ war selbst bei höheren Geschwindigkeiten (65+) mit wenig VG (kleiner 1/3) sehr gut zu kontrollieren und der Landeanflug durch thermische Ablösungen war mit anschließender gestandener Landung auch sehr gut zu meistern.
Bei allen 6 sechs Landungen hatte ich das Gefühl dass mich der FIZZ deutlich aufs rausdrücken hingewiesen hatte.

Ich bin begeistert.

Mit freundlichen Grüßen
Wolfgang Sauter

 

Ulrich und Ricardo Vassmer fliegen ihre Fizz SE jetzt ohne Finne (7.Aug.2017):

Resultat: 

"Hallo Harald,
Ricardo und ich fliegen unsere beiden Fizz SEs jetzt ohne Finne. Absolut stabil im Tau, mit 70% VG. Kein Aufschwingen. Der Flügel spricht schneller und leichter auf Richtungswechsel an. Der ganze Flügel fühlt sich leichter zum steuern, auch mit 70% VG !!.
Ausgezeichnet. Jetzt zeigt der Fizz sein volles Potential.
Ulrich Vassmer"
***
Ricardo and Ulrich Vassmer now fly their FIZZ SEs without fin... Result:

"Hi Harald,
Ricardo and me now fly our FIZZ SEs without fin. Absolutely stable on the winch, with 70% VG. No Rocking. The wing responds faster and easier to a change of direction. The whole wing feels easier to handle, even with 70% VG!! 
Excellent. Now the FIZZ shows its full potential.
Ulrich Vassmer"

Ulrich schrieb am 11. April 2017 über seinen neuen Fizz SE:

Hallo Harald,

Am Wochenende bin ich den neuen FIZZ SE zum ersten Mal geflogen. Leider war das Wetter nicht optimal: Wind am Boden 9 – 16 Mph, sehr turbulent, und blaue Thermik.
Habe 4 Flüge im Schlepptau gemacht (ersten um 10 morgens, dann 1x am Mittag und einen um 2 PM, und einen weiteren, bei sehr turbulentem Wetter am nächsten Tag um 11 Uhr.), und habe bereits einn paar sehr positive Aspekte des neuen Fizz entdeckt:

1. Mit gleicher Finne wie der “alte” Fizz, ist der neue SE, bei gleicher VG Spannung von 45% eindeutig richtungsstabiler im Schlepp!! (Schlepp mit Drangofly bei 36 bis 42 MPH Schleppgeschwindigkeit. Bei dieser Geschwindigkeit und VG Spannung ist der Druck am Bügel gering. (Bei Dreipunktschlepp). (Das hat sehr bei den bei den zwei letzten sehr turbulenten Starts geholfen). Ich bin sicher, dass ich sehr bald auf die kleinere Finne umsteigen werde.

2. Nach dem Ausklinken, prüfte ich die Trimm-Geschwindigkeit (trim speed). Die liegt bei gleichem analogen “Hall Meter” bei etwa 20 – 21 MPH, also etwa 1 bis 2 Meilen unter dem alten Fizz, was sehr erfreulich ist.
(Mein jetziges Körpergewicht is 89 Kg).

3. Auch habe ich den Eindruck, dass die Stallgeschwindigkeit etwas langsamer als beim alten Fizz ist, jedoch war das Wetter zu unruhig um hier eine klare Aussage zu machen. Der alte Fizz schüttelt etwas vor dem Stall, was der Neue nicht tut, welcher jedoch den Stall genau so sanft, kontrolliert und seitenstabil einleitet wie der alte Fizz.

4. Trotz dem stabileren Geradeausflug, was sich sehr positiv im Schlepp auswirkt, ist der neue Fizz leichtgängiger im Einlenken, was sich wiederum im turbulenten Thermik Flug sehr angenehm auswirkt.
Stabilerer Geradeausflug und leichteres Einlenken, mit Finne, hört sich widersprüchlich an, und ich habe keine Ahnung wie Ihr dieses Wunder vollbracht habt. Im ganzen fühlt sich der neue Fizz leichtgängiger an, besonders bei gelöster VG.

5. Der neue Fizz liegt sehr stabil in den Kurven (wie der alte Fizz), ohne highsides und ohne irgendeine Tendenz zum Abrutschen, und ist leicht mit dem Pitch und VG zu kontrollieren.

6. Top speed habe ich noch nicht geflogen, werde das aber bald tun.

7. Das VG arbeitet ausgezeichnet und man erziehlt deutliche Differenzen im Handling bei verschiedenen Spannungen.

8. Wie Du weißt, lande ich nur auf Rädern (wegen meiner Rückgrat-Operation), kann also zur Landung wenig sagen, außer das der Fizz (alte und neue), sehr leicht beim Langsamflug im Bodeneffekt, sehr genau im Pitch und im Roll zu kontrollieren ist, und daher ein längeres Ausgleiten in Bodennähe fuer mich problemlos ist (auch bei Seiten- oder Rückenwind).

Ich glaube Ihr habt es hier geschafft einen bereits Top Turmdrachen noch zu verbessern, und es freut mich den Nummer 1 dieser neuen Serie fliegen zu dürfen. 
...

Nochmals vielen Dank für diesen außergerwöhnlichen Vogel.
Alles Gute
Ulrich

Tom Becher schrieb am 9. März 2017 über seinen neuen Fizz:

Lieber Harald,

wow, da hast du aber einen Vogel gebaut. Bin begeistert.

Das Flugwetter hatte ein bischen auf sich warten lassen .... so hatte ich Zeit die Schultermuskulatur zu trainieren. Vorgestern waren die Bedingungen mit starkem Nordwind für mich eigentlich unfliegbar vorhergesagt. Startbedingungen waren Bestens und so habe ich den Tag bei starkem Nord und kräftiger Frühjahrsthermik nutzen können. Der gestrige Tag war ziemlich perfekt, im ersten Teil mit sehr guter Blauthermik, wenig Wind. Im zweiten Teil Abschirmungen mit schwachen bis mäßigen Bedingungen. In der ersten Hälfte brachte ich gestern einen sensationellen Schnitte zusammen: 90 km in exakt 2 Stunden 30 Minuten! Das lässt hoffen auf ein großes Ding.

Die zwei Tage haben also alles hergegeben was nötig war um meine Einschätzung vorzunehmen. Du weißt, ich kann die gefühlten Dinge nicht so gut mit Worten rüberbringen, und ein "perfekter Vogel" als Worte werden dich nicht zufrieden stellen.

Versuche trotzdem Vergleiche zu den bisher geflogenen Fizz wiederzugeben:

In der Thermik ist er absolut neutral. Bei schwacher sowie kräftiger Thermik kein Ziehen oder Stützen nötig. Auch mit veränderter VG-Einstellung bleibt er neutral. Das habe ich bis zu 40% VG ausprobiert. -Interessant gegenüber den bisherigen Fizz, die ich in der Thermik fast immer mit NullVG geflogen bin, lässt er sich bei 10, 20 und 30% VG immer neutral sauber fliegen. Perfekt.

Bin gestern in der ersten hälfte des Tages zwischen 15 und 30% VG die Thermik geflogen.

Heftige Bedingungen dämpft er deutlich besser weg als die bisher von mir geflogenen Fizz; dieser ist weicher, angenehmer, runder. Besser geht es nicht.

Die Leistung liegt spürbar über dem letzten Serien Fizz. …

Danke Dir für diesen schönen Vogel. Wenn du noch Info's benötigst lass es mich wissen.

Viele Grüße
Tom

Anmerkung: Toms Fizz entspricht dem Fizz SE mit Ausnahme des Untersegels, das bei ihm aus Dacron ist.

Mario B. schrieb am 21. März 2016 über seinen Fizz:

hallo,

bin gestern damit geflogen, wow... :-)

bin nach 15 minuten ganz gut zurechtgekommen. ca. 1h abendthermik ausgeflogen und dann vom startberg aus direkt "nach hause". (Anmerkung: etwa 10 km)

die gleitleistung ist beeindruckend. die positionskreise und landevorbereitung haben gefühlte ewigkeiten gedauert... bei der landung nimmt er bei minimalem impuls die nase quasi von selbst hoch (wie geht sowas?) start unproblematisch. aufschaukeln hab ich nicht hinbekommen, bin allerdings auch sicherheitshalber erstmal mit flosse geflogen.

die flugschüler waren nach der landung hinterm haus auch recht begeistert von dem teil ;-)

 ...

gruß mario

Constantin schrieb am 18. Februar 2016:

Hallo Harald,

nach nun einer Flugsaison mit meinem Fizz möchte ich dir gerne ein kurzes feedback zukommen lassen,- insbesondere, da der Drachen mein erster Hochleister ist und ich zu Begin Bedenken bezüglich meines Körpergewichtes von ~71 kg bzw. 84 kg Einhängegewicht hatte. Eins vorweg: Meine Bedenken waren unbegründet und ich bin froh deinem Rat vertraut zu haben.

Für mich war der Fizz zu Begin eine reine Bauchentscheidung, ohne ihn jemals Probe geflogen zu haben. Der Fizz hat eine Ästhetik die meiner Ansicht nach unter den Turmhochleistern einzigartig ist,- aufgrund der Form der Flügelenden, dem leicht nach vorn geneigten Turm sowie den verzicht auf Luff-lines. Viel wichtiger ist jedoch: Nach ca. 10 Flügen war ich „beim Fizz angekommen“ und er ist viel mehr als nur eine „Liebelei“. Meine anfänglichen Probleme bezüglich der Landeeinteilung (die Gleitleistung ist für mich nach wie vor umwerfend) und meine anfangs grobmotorische Steuertechnik hatte ich Dank Finne rasch im Griff. Mit meinem Einhängegewicht von knapp 84 kg hatte ich selbst bei starker, alpiner Thermik keine Probleme (ein guter Freund von mir, der ebenfalls die Tage flog, schilderte bei vergleichbarem Einhängegewicht, trotz kleinerer Fläche seines turmlosen Hochleisters, ganz andere Erfahrungen).

Überraschend angenehm empfinde ich beim Fizz den kraftsparenden Aufbau dank Verzicht auf Randbögen sowie die federbelasteten Unterrigs beim Start. Das handling ist für mich angenehm gedämpft, der Drachen selbst noch bei voller VG ausreichend steuerbar. Ganz anders zu meinem Vorgänger ist das Feedback der umgebenden Luft. Ich war bislang immer skeptisch bei solchen Schilderungen, aber mit dem Fizz lässt sich wunderbar erspüren unter welchem Flügel leicht die Thermik zupft. Eine ganz andere Liga ist für mich zudem nach wie vor die Effizienz der VG: Voll gespannt meint man der Fizz zünde den Nachbrenner – für mich ist die Gleitleistung nach wie vor total irre und ermöglicht mir viel souveränere und weitreichendere Thermiksuche, ohne auch nur einen Gedanken an’s Absaufen zu verschwenden. Abgesehen davon, dass ich meine Landeeinteilung komplett neu erlernen musste (selbst bei loser VG gleitet er einfach viel besser als ich es sonst kenne), ist das Bügelfeedback bei der Landung sowie das Fenster zum Ausdrücken !sehr angenehm!. Saubere, stehende Landungen sind mit dem Fizz die Regel.

 Für mich war die zurückliegende Flugsaison eine der beeindruckendsten,- einschließlich der weitesten Flüge. Der Fizz zwingt einen Umsteiger wie mich in gutem Maße zum umlernen und ausmerzen der eingeschliffenen Fehler, ohne einem „hinterhältig den Boden unter den Füßen wegzuziehen“. Wenn ich mich nochmal entscheiden müsste: Es wäre wieder der Fizz.

 In diesem Sinne an dich, Harald, und deinem Team: Ein riesen großes Dankeschön für einen wirklich beeindruckenden Drachen und den super Service im Vergangenen Jahr.

 Constantin

Uwe H. schrieb am 4. November 2015:

Hallo Harald,

ím letzten Jahr musste mein alter, und auch sehr geliebter Drachen, wegen "Altersschwäche" ausrangiert werden. Lange habe ich überlegt, welcher eine neue "Liebe" werden könnte. Nach intersiver Auseinandersetzung entschied ich mich für den FIZZ. Im April war es dann soweit, den Drachen abgeholt und gleich Zuhause aufgebaut um Laufübungen zu machen. Ich war erstaunt wie leicht er sich noch am Boden handeln lies. Am nächsten Wochenende war es dann soweit. Anfangs hatte ich gehörigen Respekt, aber der Start war erstaunlich leicht und das Fliegen ebenso. Er hat auf leichte Steuerimpulse sofort reagiert. Bei der Landung, er soll ja eine lange Ausgleitstrecke haben, war ich sehr angespannt. Aber absolut unbegründet. Die Landung hat auf Anhieb geklappt und nach der dritten Landung, war es Routine. Mein vorletzter Flug war in sehr turbulenter Luft, aber ich hatte keine Probleme, im Gegeteil, alles unter Kontrolle, was dann doch ein gutes und angenehmes Gefühl macht und hinterlässt. Der letze Flug in diesem Jahr verlief dementsprechend entspannt und meine neue "Liebe" hab ich auch, eine würdige Nachfolge. Jetzt warte ich etwas ungeduldig auf die nächste Flugsaison und hoffe, dass es endlich soweit ist.

Euch meinen herzlichen Dank für das tolle Teil. Bitte mach weiter so.

Herzliche Grüße
Uwe 

 

Uli H. schrieb am 31. Oktober 2015:

Hallo Harald,

vielen Dank für die schönen Fotos und vor allem für neuen Vogel. Ich bin wirklich begeistert von den ersten Eindrücken.

Das Handling war sehr direkt und der Drachen in allen Situationen problemlos beherrschbar.

Gruß Ulli

 

Richard E. schrieb am 26. August 2015 aus den USA:

Hi Harald,

I hope all is well, Just thought I would share my experience, and the interest in the Fizz with you after a competition in Tennessee last week.

...

The ATOS pilot that flew my Fizz is called Fred Kaemerer, he is the ATOS importer and distributor for the USA and after his flight, at the prize ceremony he said it was the sweetest king-posted glider he had ever flown and that he had flown nearly all of the them.

There were also a number of unhappy XX* pilots, including a good friend of mine, and I could have sold my glider a number of times over to YY* pilots!

Thank you again for making such an incredible glider, I feel very privileged and honoured to show off its capabilities to US pilots and hopefully there will be a few more in the skies soon.

Best wishes
Rich

* Glider type blanked.

Auszüge auf Deutsch: ... Ich möchte Dir nach einem Wettbewerb in Tennessee letzte Woche von meinen Erfahrungen und vom Interesse am Fizz berichten. ... Der Atos-Pilot, der meinen Fizz geflogen hat, heißt Fred Kaemerer; er ist der Atos-Importeuer und -Händler für die USA. Nach seinem Flug sagte er bei der Preisverleihung, dies sei der beste Turmdrachen, den er je geflogen habe, und er habe fast alle geflogen.

Es gab eine Menge XX*-Piloten, die weniger glücklich waren (darunter ein Freund von mir), und ich hätte meinen Drachen mehrfach an YY*-Piloten verkaufen können.

Nochmals danke für so einen unglaublichen Vogel; ich fühle mich sehr privilegiert und geehrt, dass ich den US-Piloten seine Qualitäten vorführen durfte. Es wird hoffentlich bald ein paar mehr am Himmel geben.

* Drachentyp unkenntlich gemacht

Ulrich V. schrieb am 24. August 2015:

Am Wochenende haben wir (unser Club Chief Instructor) und ich das Prunkstueck zusammengebaut, und er hat den ersten Test Flug absolviert. Sein erstes Kommentar nach der Landung war: 
"Best King Post Glider I have ever flown. Extremely fast, controllable, fun, different. Hard to stall in slow flight. Flies like an older topless, but with easier control. This wing must be a killer in a Sport Class competition."
Naechsten Samstag bin ich dran, sollte das Wetter mitmachen.
Der Fluegel mit Finne scheint sehr stabil im Tau zu sein !! Ich melde mich.
Ich danke Dir nochmals fuer den schoenen Fluegel, und ich wuensche Dir einen schoenen Urlaub.

Christian P. schrieb am 5. Juli 2015:

Hallo Harald

Habe vergangenen Mittwoch meinen ersten und heute Sonntag meinen Zweiten Flug mit meinem Fizz gemacht. Bin begeistert, habe ihm am Mi die Wolkenbasis auf 2700 m gezeigt und heute die Basis auf 3600. Trotz ruppiger Thermik am Mi ein ermüdungsfreier Flug. Ich fühle mich sehr wohl mit dem Gerät. Beste Grüße aus Österreich

 

Dominik Bach schrieb am 27. Juni 2015:

... Nun mein persönliches Fazit:
Der Fizz ist für mich tatsächlich ein Steig- und Gleitwunder; da hast du echt nicht zu viel versprochen! Ich hätte niemals gedacht, dass der Leistungsunterschied im Vergleich zu meinem Vorgänger so gravierend ausfällt.
Auch das Handling ist wirklich überragend leichtgängig. Wahrscheinlich war es aber deshalb anfangs auch etwas gewöhnungsbedürftig. In der Thermik lässt er sich wunderbar zentrieren und er gibt mir ein ausgezeichnetes Gefühl über die umgebende Luft.
Trotzdem habe ich noch einen gewissen Respekt vor dem vielen Mehr an Leistung. Ich bin mir aber absolut sicher, noch ein paar Flüge mehr und ich werde eins mit dem Fizz!
Ich bin auf jeden Fall jetzt schon total begeistert und freue mich wahnsinnig auf den nächsten Flug! ...

Nochmals besten Dank für dieses tolle Gerät und liebe Grüße,
Dominik

Klaus Mettke schrieb am 11. Juni 2015:

Lieber Harald,

besten Dank für die Spannlattenendstücke - sie sind trotz Poststreik doch relativ schnell bei mir eingetroffen.

Meine ersten Flug-Erfahrungen mit dem FIZZ sind alle begeisternd, ich kann nur wiederholen, was andere schon geschrieben haben: Er steigt, fliegt, gleitet und landet einfach super bei leichtem handling! Für mich der spürbarste Unterschied ist, dass ich nicht halb so viel Kraft und Puste beim Fliegen verbrauche, wie vorher - das ist sehr angenehm, selbst bei teilweise sehr anspruchsvollen thermischen Bedingungen wie über Pfingsten in Àger! Ich muss nach wie vor an meinem Flugstil arbeiten langsamer zu fliegen, der Flug mit gespannter VG kommt noch, das hab ich vor lauter Wohlgefühl glatt vergessen zu testen...

Danke für so einen tollen Flügel!

Sonnige Grüße aus dem Schwarzwald

Klaus

Atzko schrieb am 7. April 2015:

Hallo Harald,

... Fliegt sich echt spitze der Vogel. 

 Ich bin erst gegen 14:30 vorgestern raus und vor mir hat sich bestimmt anderthalb Std. keiner raus getraut. Habe eine längere sonnige Phase abgewartet und wo die Schatten Kamen bin ich raus. Direkt ins Bart, eingedreht und es ging total locker mit 2-4 m/s hoch bis 1200+ über Start.

Bin dann freiwillig ausgestiegen weil es mich weit nach hinten versetzt hat. Da ich nicht wusste wie der Fizz gegen den Wind kommt habe ich die VG gezogen und bin nach vorn wieder. Erstaunlich wie wenig Höhe ich dabei verloren habe...

Dann habe ich noch mal über 1200 m über Start gemacht und musste wieder aussteigen weil ich Erfrierungen an den Fingern vermeiden wollte. (Hatte ganz schlechte Handschuhe an) Danach habe ich biss'l gespielt und ihn dann regelrecht runtergezwungen, die Finger haben weh getan wie noch nie..!

Das ist echt ein super Gerät Harald. Danke dafür. 

Landung war übrigens auch gut, obwohl der Wind 90° von der Straße in Richtung Wasser wehte. ...

LG Atzko

Fabien Garing: Be connected to your FIZZ (22. Juli 2014)

Après deux saisons de vols avec FIZZ je désire vous faire partager mes sensations, je n’aborderai pas les aspects  techniques que nous pilotes de loisir laissons aux constructeurs.

Les sensations sont nombreuses avec FIZZ, en premier lieu il y a l’objet sur lequel absolument rien ne dérange, les ajustements sont beaux et propres, les formes harmonieuses, elle est simplement belle avec un montage simple et efficace ,  en second si vous soulevez FIZZ la surprise est agréable, elle est  légère, bien équilibrée et homogène, un coup d’œil vers les bouts des ailes c’est déjà le bonheur, en troisième si vous courrez avec elle vous soulèvera avec douceur en ligne droite, c’est FIZZ.

En vol instinctivement vous pensez tourner et là la pensée fait tourner, c’est FIZZ, ensuite le plus fabuleux reste à venir, comme en planeur vous connaissez certainement la sensation aux fesses , là il vous suffit de déposer vos épaules dans les sangles de votre harnais et la magie opère, vous vous connectez au FiZZ, votre corps fait pendule sous la voile et vos sens s’emballent, c’est de cette  incroyable sensation dont je voulais vous faire part, les épaules déposées libèrent vos bras et vos mains deviennent légères, votre esprit est connecté à FIZZ, la montée est telle une danse, jamais je n’ai ressenti cela, c’est à vivre sans modération, c’est FIZZ.

Les vols réalisés l’année dernière à Annecy et cette année à St André ont été plus faciles et plus confortables qu’avec mes ailes de course sans mât, certes un peu moins vite mais c’est tout, les données parlent d’elles mêmes, les traces sont disponibles.

A la fin vous devez ramener FIZZ au sol car lui il reste en l’air, c’est au pilote de bien le poser mais FIZZ vous donnera toutes les chances d’y arriver en beauté, même de vous garder en vie dans une situation difficile, merci mon FIZZ ;)

Ainsi je pourrais si Bautek me le permet, résumer que FIZZ sort tout droit d’un programme de développement de nom de code «SENS»  car en Français on trouve sensation, sensitive, sentiment, sensationnelle ! Que de jolis mots qui relient le physique à l’esprit, c’est FIZZ bien sur.

Merci Harald, à ton équipe.      Fabien G.


Übersetzung: Nachdem ich den FIZZ zwei Saisons geflogen habe, möchte ich gern meine Eindrücke mit Euch teilen; dabei lasse ich die technischen Aspekte außen vor – die überlassen wir Freizeitpiloten den Konstrukteuren.

Beim FIZZ sind es viele Eindrücke: Da ist erstens das Gerät selbst, an dem absolut nichts stört; die Abstimmung ist schön und sauber, die Formen sind harmonisch – er ist einfach schön, mit einem einfachen und schnellen Aufbau. Zweitens, wenn du den FIZZ aufnimmst, eine angenehme Überraschung – er ist leicht, ausgewogen und homogen, schon ein Blick entlang der Flügel macht Freude. Drittens, wenn Du mit ihm losläufst, hebt er Dich sanft und geradlinig vom Boden ab – das ist der FIZZ.

Im Flug denkst Du instinktiv ans Kreisen, und schon der Gedanke lässt ihn kreisen – das ist der FIZZ. Und dann kommt das Großartigste: Wie beim „Popo-Gefühl“, das man beim Segelfliegen kennt, so reicht es hier, wenn Du die Schultern entspannt in die Gurte Deines Gurtzeugs legst, und der Zauber wirkt: Du verbindest Dich mit dem FIZZ, Dein Körper bewegt sich unter dem Segel, und Deine Sinne werden eins; es ist dieses unglaubliche Erlebnis, das ich Euch mitteilen wollte: die entspannten Schultern befreien Deine Arme, die Hände werden leicht, und die Sinne verbinden sich mit den FIZZ. So wird das Kurbeln zum Tanz; das habe ich so noch nie erlebt, das ist direktes, unvermitteltes Leben – das ist der FIZZ.

Die Flüge, die ich letztes Jahr in Annecy und dieses Jahr in St. André gemacht habe, waren einfacher und angenehmer als mit meinem turmlosen Wettkampfdrachen; ein bisschen langsamer zwar, aber das ist alles – die Daten sprechen für sich; die GPS-Tracks kann man sich anschauen.

Und schließlich, wenn Du den Fizz wieder auf den Boden bringen willst (denn er selbst möchte in der Luft bleiben), dann ist es Sache des Piloten, eine gute Landung zu machen, aber der FIZZ gibt Dir alle Chancen, das schön hinzukriegen, und sogar alle Chancen, in schwierigen Situationen am Leben zu bleiben – danke an meinen FIZZ ;)

So kann ich – wenn bautek es mir gestattet – zusammenfassen, dass der Fizz geradezu aus einem Entwicklungsprogamm mit dem Codenamen „SENS“ stammt: Im Französischen findet man diesen Codenamen in „sensation, sensitive, sentiment, sensationelle“ (Wahrnehmung, sensibel, Gefühl, sensationell). Schöne Worte, die die Physik mit dem Geist in Verbindung bringen – genau wie der FIZZ, natürlich.

Danke Dir, Harald, und deinem Team.      Fabien G.

John Musto schrieb am 23. Juni 2014:

Harald

 After a few flights on the FIZZ I was blown away with the glide. No disrespect to XXX* but it kicks my YYY* butt for glide (it's not even close). The handling was predictable and the flare window at landing has a good solid feel. Set up and breakdown is a snap.

Many pilots commented on the craftsmanship and quality. Some  wanted to fly it but they would have to pry it from my hands. My wife who is a non pilot even says it looks awesome

I will send more photos,reviews and some flying stories in the near future. Thank you for such a beautiful wing 

John Musto  USHGPA  #39118

Übersetzung: Nach einigen Flügen mit dem FIZZ bin ich "hin und weg" von der Gleitleistung. Nichts gegen XXX*, aber er schlägt meinen YYY* im Gleiten um Längen (der kommt nicht mal in die Nähe). Das Handling war berechenbar, und das Ausstoßfenster beim Landen fühlte sich gut und solide an. Auf- und Abbau gingen super-einfach. 

Viele Piloten bemerkten die handwerkliche und sonstige Qualität des Drachens. Einige wollten ihn fliegen, aber ich gebe ihn nicht her. Sogar meine Frau, die selbst keine Pilotin ist, sagt dass er großartig aussieht.

Ich werde bald Fotos, Test- und Flugberichte schicken. Danke für so einen schönen Flügel.

John Musto  USHGPA  #39118

* Name of manufacturer and glider blanked. / Name des Herstellers und des Drachens unkenntlich gemacht.

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Wir freuen uns natürlich besonders, wenn unsere Geräte einem Piloten die Freude am Fliegen zurückbringen können. Hier ist ein solcher Bericht von einem ehemaligen "Turmlos-Piloten":

We are particularly pleased when a bautek glider brings back the joy of flying. Here's Bernd's report:

Bernd Legin schrieb am 18. Februar 2014:

Hallo Harald,

ich hatte das Vergnügen im vergangenen Dezember bei dir den Fizz Vorführer abholen zu können.... Vorweg, dein Angebot den Drachen zurück zu geben, falls ich nicht klar komme, kannst du "vergessen"!!! Komme super klar damit. Aufbau kein Problem, Start völlig neutral auf den Schultern und die Abhebegeschwindigkeit ist niedrig. Im Flug ist der Drachen leichtgängig aber überhaupt nicht nervös. Gutes Feedback was in der Luft gerade los ist und selbst bei 30km/h keine Tendenz in die Kurve zu schmieren.... Bin gleich beim ersten Flug näher an die Baumkronen als mit meinem bisherigen Gerät..... Und ich fühlte mich rundum wohl und sicher!!!! …

Das Sinken war niedrig, die Gleitleistung ohne gespannte VG liegt meiner Einschätzung und Erfahrung im Bereich anderer moderner Turmgeräte, geringstes Sinken ist wohl absolute Spitzenklasse. Was die Gleitleistung mit voll gespannter VG angeht, habe ich gegenüber meinem bisherigen, 10 Jahre alten "Turmlosen" nur bei hohen Geschwindigkeiten das Gefühl schlechter zu gleiten. Bei einem Speed von 50 bin ich der Meinung keine schlechteren Werte zu haben.......

Und jeder noch so tolle Flug geht mit der Landung zu Ende. Bei mir in dem letzten Jahr leider öfters unschön und auch mehrmals schmerzhaft! Deshalb hatte ich den allergrößten Respekt vor der Landung, denn damit habe ich meine weitere Fliegerkarriere eng verbunden! Klappt es nicht, höre ich auf, das war für mich glasklar... Nun die Landung hat geklappt, UND wie die Landung klappt. Ausschweben, aufrichten und die Höhe halten.... Dann macht es einfach "flopp" und man steht!!!!!!!! Der Drachen nimmt die Nase mehr oder weniger von alleine nach oben so bald die Höhe nicht mehr gehalten werden kann. Und das bei sehr geringer Geschwindigkeit und etwa ein drittel gespannter VG. Dabei ist der Drachen null nervös.

Ein tolles Gerät was ich nicht mehr hergeben werde, auch wenn ich noch mit dem anbringen der Winglets beim Aufbau meine kleinen Schwierigkeiten habe...

Dir Harald besten Dank für deine Unterstützung und die Energie die du in diesen Vogel gesteckt hast! Es hat sich gelohnt... Ich bin Fizzinfiziert!!

Gruss und happy landings... Bernd

Excerpts in English: "... In flight, the glider has a light handling, but it isn't nervous at all. ... Right in my first flight, I went closer to the trees than with my previous glider - and I felt perfectly safe and comfortable. ... Sink rate is among the best. The glide ratio with VG on is, compared to my 10 year old topless glider, inferior only at high speeds. ... Even the best flight ends with a landing. Last year, this has often been an unpleasant and even painful experience for me, so I was a bit scared. It was quite clear for me: if the landing didn't work out, I would quit flying. But you bet it DID work out: Final glide, rock up, fly parallel to the ground - and then it goes "plopp", and you stand on your feet. The Fizz lifts its nose almost by itself when you can't keep flying level any more. All this at very low speed, with VG about 1/3 on. ... A great glider which I will keep for sure, even though I sometimes have a bit of trouble fixing the winglets... Thank you, Harald, for your support and for the effort that went into the development of this glider. It definitely paid off. I'm 'fizzinfected'!!"

Fabien Garing schrieb am 8. Juli 2013 von den Pre-Worlds in Annecy:

Hello dear Harald,

some news after 4 days at Annecy ...

After 4 years without competition,  now for the two task I'm every day at goal, come back fizzy ! champagne :) just a mismatch with my GPS at the first task , the first turnpoint was wrong, so no point... but now all are clear, go on !

With the Fizz I climb very well and easily , full control in the gaggle, after 2 hours I'm not tired, these glider is very funny and I'm impressed by the performance, for the moment I don't use the maximum of the glider, the feeling is perfect.

This great glider Fizz became me happy in secure, for that the Fizz is already at goal !

Thanks at your team. Best regards

Fabien

Anmerkung: Fabien hat die Pre-Worlds in Annecy 2013 in der Sport Class souverän gewonnen. Bravo, Fabien! http://dca.ffvl.fr/hg2014/index.php/en/preworlduk/resultatsuk

Daniel Scheider schrieb am 12. Juni 2013:

Pilotenmeinung nach dem Erstflug mit meinem fabrikneuen Fizz:

Dieser Vogel macht einfach nur riesigen Spaß von der ersten Sekunde in der Luft bis zur Landung. 

Das Handling- traumhaft- gerade bei schwachen thermischen Bedingungen lässt sich das Gerät spielerisch leicht auch nah am Hang um die Kurve drehen. Wenn der Bart dann zieht, gehts fast wie mit einer Servolenkung nach oben - kein Stützen, kein Nachsteuern nötig. Und die Gleit- Leistung für einen Turmdrachen ist schlichtweg atemberaubend.

Ich schwankte lange zwischen der Anschaffung eines turmlosen Hochleisters (T2/Z9) und einem Fizz, habe viel getestet und bin froh, die richtige Wahl getroffen zu haben. Im direkten  Vergleich zum Turmlosen Spice ist selbst im oberen Geschwindigkeitsbereich kein Leistungs-Unterschied wahrnehmbar.

Das Allerwichtigste aber sind die positiven Lande-Eigenschaften und das wie gestern Nachmittag bei Null- Wind, was ja nie so ganz ohne ohne ist .-)) ! 

Fazit: Ich bin noch nie einen Drachen geflogen, der sich im Endanflug so deutlich bemerkbar machte, wann er rausgedrückt werden will. Der Vorgang selbst ist völlig unspektakulär und einfach- der Drachen nimmt von selbst die Nase hoch- dann genügt lediglich ein kurzer, knackiger Impuls der Arme (keine Vollstreckung!) und schon steht man - Landen geht fast wie Einparken!

Alles in allem ist der Fizz sicherlich derzeit die absolute Nummer 1 bei den Turmdrachen, und von der Bautek- üblichen hohen Verarbeitungsqualität des Segels kann sich jeder bereits beim Anfassen eines solchen Vogels sein Bild machen.

Vielen Dank an Harald und die komplette Bautek- Crew, die in Zeiten von billiger Massenware aus China noch immer tolle Wertarbeit abliefern.

Daniel Scheider, Saarbrücken

Excerpts in English: „This bird is simply loads of fun, from the first moment until touchdown. Handling is a dream. In marginal conditions, the glider can be turned playfully, even close to the terrain. Once the thermal catches on, it’s almost like having a servo-steering, no highsiding, no corrections. And the glide performance is simply breathtaking for a kingposted glider. For quite a while, I was torn between buying kingpostless comp glider (T2/Z9) and a Fizz; I’ve done a lot of testing and I’m happy now to have made the right choice. … But, most importantly, the landing properties, especially in nil wind conditions… Bottom line is: I’ve never flown a hangglider which, before touchdown, makes it so clear when the right moment for flaring has come. … Landing has become almost as easy as parking your car. All in all, at this point in time, the Fizz surely is the number one among the kingposted gliders, and the high manufacturing standard of the sail is obvious for anyone who takes a closer look at this bird. ..:”

Klaus Schäfer schrieb am 15. Februar 2013:

Hey Harald!

Nun muss ich Dir doch mal was zu deiner neuen Kiste „Fizz“ schreiben. Wie Du ja selber weißt fliege ich den Fizz jetzt schon 6 Monate bei allen möglichen Bedingungen, auch im Winter. Fühle mich jetzt in der Lage ein Resümee zu geben.

Der Fizz liegt sehr neutral auf der Schulter (gering hecklastig). Dadurch hat er ein sehr gutes Startverhalten und lässt sich prima beim Laufen korrigieren (selbst in Neumagen). Auch bei geringer Anströmgeschwindigkeit hebt er sehr schnell ab, wie z.B. auf der schmalen steilen kurzen Rampe in Schriesheim. Selbst in Riol habe ich in ohne Probleme bei etwa 2-5 km/h Wind starten können.

Das Handling ist wirklich Spitze und erlaubt mir, nah am Hang zu kratzen. Der Fizz liegt satt in der Thermik, so dass fast keine Korrekturen nötig sind. Selbst bei fast voll gezogner VG wird der Fizz zwar zäher aber noch gut steuerbar. Schaukelte man den Fizz in ausreichender Höhe absichtlich mal auf (war recht schwer, das hin zu bekommen) fing er sich sofort wieder, nachdem man ihn einfach mal fliegen lässt. War cool. Auch schmiert er nicht mehr wie der Spice oder Twister im Langsamflug in der Kurve über den Flügel ab. Durch die niedrige Stallgeschwindigkeit unter 30km/h kann man ohne großes Sinken sehr flache Kreise drehen, was sicherlich nicht schlecht ist.Geht im Schnellflug gut durch die Böen und ist immer noch vernünftig steuerbar.

Die Ausgleitstrecke beim Landen ist ähnlich wie beim Spice, jedoch findet man den Punkt zum Rausdrücken viel einfacher. Der Fizz lässt sich super gut Landen.

Ich denke der Fizz steht dem Spice in nichts nach (Gleiten sowie Flugverhalten), eher besser meiner Meinung nach (bin ja jahrelang Spice geflogen). Auch die Verarbeitungsqualität ist super. Abgesehen von Regen fliege ich bei allen Wetterlagen (Sonne, Kälte, Schnee) und habe am Flieger bisher noch keine Veränderung festgestellt. Top, große Klasse!

Alles in allem Harald hast Du eine geile Kiste gebaut! Bin vollauf zufrieden. Dir und Deinem Team noch alles Gute!

LG Klaus

Karl Schiffer-Merten schrieb am 2. November 2012:

Lieber Harald,

erst einmal vielen herzlichen Dank, dass Du Deinen freien Sonntagnachmittag für mich geopfert und Du mir einen so schönen Probeflug mit dem neuen Fizz ermöglichst hast.

Für mich als "Durchschnittsflieger", der sich total an seinen einen, eigenen Drachen gewöhnt hat, ist das Fliegen mit einem neuen / anderen Gerät ein besonderes Wagnis / Ereignis. Ich machte mir vorher wohl erheblich mehr Gedanken als jemand, der (- wie Du -) fast täglich mit einem anderen Gerät fliegt. "Wie ist das Startverhalten? Komme ich wohl gut raus? Werde ich von dem neuen Gerät in der Luft ggf. überfordert? Finde ich wohl die richtige Abflughöhe aus der Position. Treffe ich die Landewiese? Reicht die Ausgleitstrecke? Sollte ich vorsichthalber lieber von vornherein eine Sicherheitslandung auf den Rädern einplanen? Dafür müßte aber besser die ganze Wiese gemäht sein, - und nicht nur ein so schmaler Streifen!" Zudem erinnerte ich mich daran, welche Schwierigkeiten ich seinerzeit bei meinen ersten Flügen mit dem Twister hatte, wo ich - innerlich äußerst angespannt und verkrampft - mit lauter hektischen Steuerbewegungen das Gerät total aufschaukelte und so eher einen "Horrorflug" als den erwarteten Fluggenuß erlebte.

Mit solchen, verunsichernden Gedanken im Hinterkopf bin ich am Sonntag zum Testfug gestartet - und war völlig überrascht, wie problemlos der Fizz zu starten und mit welcher Leichtigkeit er zu steuern war. Wie direkt und ohne großen Kraftaufwand er auf meine Steuerbewegungen reagierte. Wie leicht und schwerelos er durch die Luft gleitet. Ohne "Arbeiten zu müssen" blieb er scheinbar von alleine oben, verlor kaum Höhe und flog exakt nach meinen Vorstellungen die Thermiksuchkreise. Erstaunlich schnell hatte ich mich in der Luft an den Fizz gewöhnte und ein Hochgefühl kam auf: Dieser Drachen paßt zu mir! Ich komme auf Anhieb mit ihm zurecht. Das Fliegen machte richtig Spaß. Und so dauerte vor Begeisterung der Probeflug (sorry!!) wesentlich länger, als von mir ursprünglich geplant, womit Du dann länger (Danke!!) am Landeplatz - im Schatten und bei doch frischen Temperaturen - auf mich warten mußtest. Danke auch nochmals für Deine ausgiebigen und wirklich wichtigen Tipps nach der Landung. Danke für diesen Deinen allumfassenden Service!

Zusammenfassend möchte ich feststellen: Der Twister war schon ein ausgesprochen gutes Fluggerät, dass mir (nach entsprechender, relativ langer Eingewöhnungzeit) in den letzten Jahren viel Spaß und Fluggenuß bereitet hat, - aber der Fizz überbietet ihn nochmal um einiges. Ich glaube, dass der Fizz bis heute der krönende Endpunkt der Bautek-Entwicklungen darstellt. Dabei ist für mich unverständlich, wieso der Fizz "nur" mit 3 vom DHV eingestuft, während der Twister (als Turmloser) mit 2-3 klassifiziert wurde. Meiner Meinung nach müßte das wohl eher umgekehrt sein. (Wahrscheinlich haben sich bei der DHV-Prüfstelle im Laufe der Zeit die Bewertungskriterien wohl etwas verschoben.)

Nun zu Deiner Frage, ob der Fizz was für mich wäre. Ich kann nur sagen "Ja"! Ich bin hellauf begeistert, habe so richtig Blut geleckt und bin sicher, dass mein nächstes Fluggerät nur ein Fizz sein kann und wird.

Ich habe jedenfalls heute ein seperates Sparschwein aufgestellt und werde es mit höchster Motivation - in Erinnerung an den schönen Fizz-Probeflug und die von Dir geschossenen Flugfotos vor Augen - in der nächsten Zeit so richtig mästen. ((-;

Mit dankbaren Grüßen

Karl

Peter Reintke schrieb am 06. April 2012:

Mosquitoflug mit dem Fizz

„Beim Abladen vom Autodach fiel mir direkt das angenehme Gewicht auf. Der Turm mit seinem eigentlich minimalen Widerstand spart einiges an Gerätegewicht ein. Mein Fliegerfreund und ich waren beim Aufbau positiv überrascht über so viel „Liebe zum Detail“. Im Fizz stecken jede Menge guter Ideen, er steht einfach sauber da.

Die raffiniert angebrachten Pitch-up Streben sind, wie die unteren Segellatten, so geschickt und einfach anzubringen, dass sie keinerlei negativen Einfluss auf die Strömung haben.

Jetzt für viele Mosquitopiloten die spannendste Phase – der Start. Wider Erwarten auch bei wenig Wind kein Hochgehen oder Ausbrechen der Nase.

Endlich mal ein Gefühl einer kontrollierten, leicht zu dosierenden Startphase, ohne dass die Fläche über- oder unterschneidet. Loslaufen und – fast wie auf Schienen – eine gut zu kontrollierende Startphase mit einer sehr frühen Tragfähigkeit der Fläche.

Das leichtgängige, ausgewogene Rollen um die Querachse gibt mir von Anfang an ein gutes Gefühl.

Noch bevor der Reißverschluss des Gurtes geschlossen ist, spüre ich die enorme Leistungskapazität, die in dem Fizz steckt. Zu meinem Erstaunen konnte ich die gewohnte Gasstellung für den Nullschieber direkt mal herunterfahren. Der Tag sah zu Anfang nicht danach aus, aber nach 200 m über Start konnte ich den Motor ausmachen.

Ich muss gestehen, mit dem Fizz macht das Kurbeln in der Thermik richtig Spaß. Er liegt ruhig und sicher im Bart, obwohl er um alle Achsen sehr leichtgängig und ausgewogen ist; genau das Flugverhalten, welches mir gefällt. Das gibt mir direkt das sichere Gefühl, den Drachen voll im Griff zu haben. Ich bin einfach nur begeistert. Noch mit keinem Drachen war ich vom ersten Flug an „Eins“ mit ihm. Das Beste, was ich bisher von bautek geflogen habe.

So, Schluss mit der Euphorie, jetzt noch einmal konzentrieren für die Landung. Endanflug – Aufrichten (im aufgerichteten Zustand sehr gut zu kontrollieren) – leicht Fahrt aufnehmen – Bodeneffekt – Rausdrücken – Stehende Landung – absolut easy. Ich war begeistert.

Der Fizz ist auf jeden Fall mein Nächster. Danke für den schönen Flug.

Anmerkung zum Pilot:

Peter Reintke fliegt seit 12 Jahren mit dem Mosquito-Motorgurt und hat in dieser Zeit zahlreiche Streckenflüge, auch über weite Distanzen nach Frankreich, gemacht. Ziel ist immer, den Motor so schnell wie möglich auszumachen und mit Hilfe der Thermik weiterzukommen. Dabei kommt es vor, dass Peter in 4 Stunden 150 km Thermik fliegt und den Motor erst abends zum Heimflug startet